• von Basti
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    Der Böse Bernd von Wolde

    Dort, wo sich heute die Wolder Kirche erhebt, befand sich im Mittelalter eine Ritterburg, die im Laufe der Zeit Sitz verschiedener Ritterfamilien war. Im 15. Jahrhundert geriet die Burg in den Besitz der weit verzweigten adligen Sippschaft der Molzane oder Mahlzahns, die erst im Jahre 1976 an Friedrich Detlef von Moltke verkauften. Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts herrschte in Wolde ein gewisser Bernd von Molzan, ein, wie es früher hieß, apenbarer stratenröwer (offenbarer Straßenräuber) also ein Raubritter im wahrsten Sinne des Wortes.