Seit langem sitze ich nun schon an einem Linuxprogramm für meine Mebus TE923 (auch als IROX PRO-X USB, Honeywell TE923W oder TFA Nexus verkauft). Hier nun mein erstes Ergebnis (natürlich Open Source und GPL).

te923tool.tgz

Das Programm liest die aktuellen Daten aus und gibt diese auf dem Bildschirm wieder. Dabei sind die Optionen -f (volle Information) und -1 (eine Zeile) möglich. Bei der einzeiligen Ausgabe werden die Daten Semikolon separiert ausgegeben. Das Format kann direkt in RRDtool eingelesen werden. Der interne Speicher der Station kann mit der Option -d ausgelesen werden. Hier gibt’s nur die einzeilige Ausgabe. Mehr braucht man auch nicht. Damit lassen sich dann so coole Grafiken generieren:

ws_24h

tc1_12h

Wenn da zufällig mal ein richtiger C Programmierer über die Quellen guckt und an der einen oder anderen Stelle nen Schreck bekommt, wäre ich für ne Info sehr dankbar, wo ich was falsch gemacht habe. Ich würde mich nie selbst als C-Programmierer bezeichnen. Auch andere Verbesserungsvorschläge und Hinweise nehme ich gern entgegen.

Da das Programm direkt mit der Hardware spricht und nicht über einen Treiber, läuft es leider nur als root. Wer ne Idee hat, wie sich das vermeiden läßt, den bitte ich um eine Mail. Unter Gentoo gab es keine Probleme. Debian hat jedoch einen hiddev Treiber für die Station geladen, der mein Programm geblockt hat. Ihr solltet also dafür sorgen, dass da kein Treiber hoch läuft.

Entwickelt und getestet wurde das Programm an einer Mebus TE923, Hardware-Version 3. Ob es auch auf anderen Versionen arbeitet weiß ich nicht. Ich hab nicht die nötige Technik hier um das zu testen. Ihr könnt es gerne probieren und mir ne Info geben. Ich setze das Programm auf einem LinuTop mit Debian ein (als Datenlogger). Via cron wird jede Minute die Station ausgelesen. Die Daten werden parallel in eine Textdatei geschrieben und an eine RRD-Datenbank geliefert. Die Station noch häufiger auszulesen bringt nichts, da sie selbst intern nur jede Minute die Daten aktualisiert.

PS. Danke Matthias, für den Linutop.

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