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v6@home

Sebastian | 24. November 2011 | 20:39

Unter dem Motto “Spaß mit der Telekom” und da meine Webseite ja jetzt auch IPv6 kann, kam ich nicht umhin, heute Abend im T-Punkt mal nachzufragen, wann denn damit zu rechnen ist, dass ich zu Hause nativ eine IPv6 Adresse bekomme. Auf die Frage folgte eine Gegenfrage “Was?”. Nachdem ich dann meine Kundendaten angeben musste, kommt auch im System nichts dazu gefunden werden ;) “[..]Bei ihnen ist jetzt DSL6000.” -  “ich weiß, soll auch bleiben, hat damit auch nichts zu tun…”. Auch die Nachfrage beim Filialleiter brachte kein Licht ins Dunkel, das dieser lästige Kunde da wieder will. Bleibt zu hoffen, dass die nette Mitarbeiterin schnell mal nachliest, was dieses ominöse IPv6 ist, denn im Laufe des Jahres will die Telekom ja jeden Anschluss auf dualstack umstellen. Na dann Sport frei….

 

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fukz:de:goes::IPv6

Sebastian | 19. November 2011 | 20:23

Meine Seite fukz.de ist jetzt auch per IPv6 erreichbar, nur mal am Rande erwähnt.

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N24 Surfstick mit Gentoo

Sebastian | 22. April 2010 | 21:16

Der N24 Surfstick ist eine prima Backuplösung, falls der DSL Zugang mal klemmt oder man unterwegs ist. Natürlich ist das UMTS Netz nicht perfekt ausgebaut, zumindest im ländlichen Raum nicht, aber in der Not tut es auch ein dünner Draht um die Mails zu lesen. Das Interessante ist, dass keine laufenden Kosten entstehen und nur dann bezahlt werden muss, wenn der Stick benutzt wird. Dabei muss man allerdings nach der Einwahl die Entscheidung treffen, wie lange die Sitzung dauern soll, in Staffelungen von 1h (0,99€), 12h (2,99€) oder 7 Tage (9,99€). Einmal gebucht, kann man das ganze auch nicht wieder anhalten, dass heißt, auch für das 5 Minuten Maillesen ist eine Stunde weg und damit ein Euro. Aber man kann nicht alles haben. Im Moment gibt es das ganze für 30€ inkl. 5€ Guthaben und Hardware.  Weitere Details findet ihr beim Anbieter. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass N24 das ganze zusammen mit Vodafone macht, nicht gerade der schlechteste Netzanbieter. Aber jetzt zu er eigentlich interessanten Sache: Das Ganze funktioniert auch super unter Linux (bei mir Gentoo mit Kernel 2.6.32).

Kernel

Zuerst mal müssen im Kernel ein paar Optionen aktiviert sein:

  • Device Drivers  —> USB support  —> USB Serial Converter support  —> USB Generic Serial Driver
  • Device Drivers  —> USB support  —> USB Serial Converter support  —> USB driver for GSM and CDMA modems
  • Device Drivers  —> Network device support  —> PPP (point-to-point protocol) support

Software

Dann brauchen wir den pppd und wvdial. Letzteres muss vermutlich per emerge nachinstalliert werden.

Konfiguration

Ich hab mir die Konfiguration aus diversen Quellen zusammen gesucht. Im hier gezeigten Beispiel funktioniert es mit dem N24 Surfstick (Huawei E160  HSDPA Modem), einer Vodafone SIM-Karte und Gentoo Linux, andere Hardware oder Provider brauchen ggf. eine Anpassung.

Nachdem der Kernel gebootet ist, sollte ein dmesg |grep ttyUSB etwa sowas bringen, sonst wurde die Hardware nicht erkannt:

option1 ttyUSB0: GSM modem (1-port) converter now disconnected from ttyUSB0
option1 ttyUSB1: GSM modem (1-port) converter now disconnected from ttyUSB1
usb 2-6.3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0
usb 2-6.3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB1

Die /etc/wvdial.conf muss ggf. angelegt werden, mit folgendem Inhalt:

[Dialer Defaults]
Init1 = ATZ
Init2 = ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0
Modem Type = USB Modem
Baud = 460800
New PPPD = yes
ISDN = 0
Modem = /dev/ttyUSB0

[Dialer umts]
Phone = *99***1#
Password = vp
Username = vp
Init3 = AT+CGDCONT=1,"ip","event.vodafone.de"

Passwort und Username sind unwichtig und können beliebig sein.

Einwahl

Nach dem Verbinden des Sticks mit dem Rechner (nicht an einem passiven Hub benutzen, der Stick braucht schon etwas Strom), muss zuerst die Pin an den Stick gesendet werden. Das geht ganz einfach mit einem echo “AT+CPIN=1234″ > /dev/ttyUSB0 (die 1234 bitte durch eure PIN ersetzen). Anschließend kann man die Verbindung herstellen. Die Verbindung bleibt solange in der Konsole aktiv, bis wvdial beendet wird (Ctrl + C).

wvdial umts

Bei Problemen hilft die Konsole weiter oder ein Blick in die /var/log/messages. Ich habe das ganze unter Daemontools gepackt, dann kann die Verbindung ganz einfach mit svc gestartet werden. Nach dem Einwählen müsst ihr dann erst ein mal auf die Portal-Seite von Vodafone, vorher kann nichts gemacht werden. Das trifft auch zu, wenn ihr euch noch in einem freigeschalteten Zeitraum befindet. Auf der Seite gibt’s einen Knopf zum aktivieren des Zugangs und dann kann es los gehen. (N24.de könnt ihr auch ohne Aktivierung, also kostenlos aufrufen) Danach ist der Zugang komplett und kann benutzt werden. Wenn ihr eine default-Route gesetzt habt, solltet ihr diese vor der Einwahl löschen, sonst kann keine neue gesetzt werden.

Links

von diesen Seiten habe ich einen Teil der hier veröffentlichten Informationen. Wenn ihr Probleme habt, kann ein Blick auf diese Seiten euch evt. weiter helfen, mir hat’s was gebracht.

http://blog.0lx.de/base-umts-flatrate-mit-huawei-e220-unter-gentoo-linux/

http://debianforum.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=113366

http://peck.org.uk/vodafone-3g-umts-how-to.html

http://www.guddl.de/umts-ubuntu-linux.html

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Damals wars…

Sebastian | 2. August 2008 | 13:55

Heute am 2. August vor genau 24 Jahren wurde die erste E-Mail nach Deutschland versendet und ist auch angekommen. Empfänger war Prof. Werner Zorn von der Universität Karlsruhe (TH) mit der Mailadresse zorn@germany, wobei man fairerweise sagen muss, dass Adressen damals noch etwas anders aussahen. Und wenn wir uns den Header der Mail mal ansehen, dann hat sich in den Jahren eigentlich kaum was geändert. Gute Dinge müssen eben nicht geändert werden. Schade nur, dass E-Mails heute oft mit HTML Inhalten versaut sind. Ich habe mir angewöhnt, HTML Mails ungelesen zu löschen. Die erste Mail überhaupt wurde 1971 versendet, also vor fast 40. Jahren, wer hätte das gedacht. Der Erfinder dieser Technologie Ray Tomlinson hat sich damals sicher nicht träumen lassen, wie viele Mails heute jeden Tag durch das Netz huschen und schon gar nicht, welcher Mist damit gemacht wird. Vielleicht hätte er dann alles wieder verworfen. Zum Glück hat er es nicht getan. In diesem Sinne lasst uns eine Mail versenden, natürlich Text und kein HTML und noch einmal der E-Mail gedenken, die als Mittel der privaten Kommunikation langsam ausstirbt.

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ICQ sperrt fremde Clients aus

Sebastian | 1. Juli 2008 | 21:29

Seit heute ist es nicht mehr möglich, sich mit einem anderen Client als dem originalen ICQ 6.0 am Netzwerk anzumelden. Selbst ICQ 5.x lässt keine Verbindung mehr zu (so die Aussage vieler Benutzer in diversen Foren). Mein Kopete stellte auch den Dienst ein, Pidgin bricht ebenfalls mit der Meldung “Die Client-Version, die Sie nutzen ist zu alt…” ab. Damit schmeißt ICQ einen großen Prozentsatz seiner Benutzer raus. Das ganze ist allem Anschein nach ohne eine Vorankündigung geschehen. Für Linux gibt es keinen ICQ Client (von ICQ) und selbst wenn es so wäre, würde ich den ganz sicher nicht installieren. Sollte sich in den nächsten Tagen nichts an diesem Zustand ändern, steht für mich fest, dass ich ICQ in Zukunft nicht mehr nutzen werde. Ich bin natürlich weiterhin unter Jabber zu erreichen. Jabber ist ICQ sowieso zu bevorzugen.  ICQ/AOL macht es mir damit leichter, meinen Account dort nicht mehr zu verwenden. Wer mit mir Kontakt aufnehmen möchte, kann mich über Jabber (buzzdee@jabber.ccc.de) anschreiben. Wenn ihr jetzt immer noch keinen Jabber Account habt, dann könnt ihr euch hier einen anlegen, oder hier, oder hier.

Update (21:50)

Das ging ja schneller als erwartet. Mein Kopete hat grade ein kleines Update gezogen und jetzt geht ICQ wieder, ob ich es aber wieder nutze, muss ich mir erst noch überlegen. Ich hab einfach keine Lust auf weitere solche Spielchen.

Falls das mit dem Update von Kopete nicht von selbst funktioniert, hier die Einstellungen für die kopeterc (bei mir unter ~/.kde3.5/share/config).

[ICQVersion]
Build=6059
ClientId=266
ClientString=ICQ Client
Country=us
Lang=en
Major=6
Minor=0
Other=30005
Point=0
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