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Heute im Spam…

Sebastian | 14. Januar 2010 | 17:38

…hatte ich eine nette Mail von Dr.Gerrie Metzer mit dem Betreff

webmaster@fukz.de ist zu dicklich

Verdammt, woher weiß der das?!

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DE-Mail

Sebastian | 4. Februar 2009 | 18:13

Wenn man solche Meldungen hört, kann man erst gar nicht glauben, ob das ernst gemeint ist oder das wir schon wieder den 1. April haben. Alles Anschein nach ist es aber wirklich ernst. Der Bundestag hat heute das Bürgerporalgesetz verabschiedet, dessen Bestandteil der sog. DE-Mail Dienst ist. Ein Dienst, ähnlich der E-Mail nur dass Kommunikation verschlüsselt und digital signiert stattfindet und somit DE-Mails rechtsgültig sind. Behörden sollen damit Bescheide verschicken können usw. Wow. Für alle, die es nicht wissen: das gibt’s alles schon. Ich signiere meine Mails schon seit langem und jeder der gern möchte kann mir ne verschlüsselte Mail schicken oder auch von mir bekommen. Nun fragt man sich, wieso das Rad noch einmal erfunden werden muss (und dann noch eines mit ner 8). Naja, aus den bestehenden Techniken lässt sich nur schwer Geld generieren. Ach, habt ihr etwa gedacht, dass DE-Mail so wie das gute alte Mail kostenlos sein wird? Falsch gedacht. Es wird ein E-Porto geben. Aber das soll unter dem Briefporto liegen. Ich hab da schon ne Idee: ne normale Mail (Brief) machen wir 40 Cent. Ne unverschlüsselte Mail (digitale Postkarte) für 30 Cent. Hey, wird’s dann auch E-Philatelisten geben? Aber dafür ist ja alles total sicher, so sicher, dass ihr vermutlich nicht wissen werdet, wer alles den Schüssel zum lesen eurer Mails hat. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Und wenn man sich dann noch ansieht, wer für die Umsetzung des Projektes zuständig ist, erübrigen sich weitere Fragen. Wer berät die Leute? Und was muss man genommen haben, um überhaupt auf solche Ideen zu kommen?

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schon wieder Post von Maria

Sebastian | 8. Dezember 2008 | 15:37

Tja, im Moment ist’s wirklich schlimm und die Mails gehen sogar durch den Spamfilter. Ich will jetzt hier nicht den ganzen Text wieder Posten, aber die folgende Textstelle brachte mich zum schmunzeln:

“[...]Ich hoffe dass mein deutsch kein Problem fur unseren Verkehr wird.[...]“

Da mich schon interessiert, was mit diesem Mails bezweckt wird, hab ich einfach mal nen Webmailaccount angelegt und ganz lieb geantwortet. Ich bin mal gespannt, was da raus kommt. Falls ich jemals Antwort bekomme, tippe ich mal darauf, dass im Anhang der Mail bestimmt ein Bild von Maria drin ist, die maria.jpg.exe ;) Ich halte euch auf dem Laufenden.

Update

Zwischenzeitlich hab ich schon mehrfach Antwort bekommen und auch wieder geantwortet. Da ich nicht weiß, inwieweit die Mails individualisiert sind, veröffentliche ich sie hier noch nicht. Ich habe auch Zugriffe auf meine Seite aus dem entfernten Osten, die ganz gezielt nach Inhalten der ersten Mail suchen. Erst wenn ich weiß worum es bei der ganzen Sache geht und ich den Quatsch beende, stelle ich die Schmachtfetzen hier ein.

Update

So, nach der nun schon fünften oder sechsten Mail denke ich, dass es reicht. Die Vermutung mit dem geplanten Geldtransfer war richtig. Es geht darum, eine Überweisung auf das eigene Konto zu bekommen und das Geld dann ins Ausland zu verschicken. Hier mal die ganze Geschichte in einer Zusammenfassung: Die taube und stumme Cousine hier in Deutschland hat das Geld von der reichen, kürzlich verstorbenen Tante, das der Maria gehört. Leider ist Cousinchen aber im Moment im Ausland und nun kann sie das Geld nicht überweisen, denn die Maria und ihre Verwandschaft in Kanada haben gar kein Konto. Und da Cousinchen im Ausland ist, kommt sie grad leider nicht an die Kohle um sie über einen Geldversanddienst zu senden. Hmmm, so ein Mist. Aber es gibt ja den Retter in der Not, dem Cousinchen das Geld überweisen soll (mich) und der dann das Geld weiter schickt. Prima.

Es ist mir nach den Mails absolut unverständlich, wie jemand auf so einen Mist reinfallen kann. Aber es gibt anscheinend wirklich Männer, bei denen Texte wie:

[...] Spater gehen wir nach Hause. Eben gehen wir in das Schlafzimmer. Aber unser Abend darauf wird nicht beendet. Wir werden nicht schlafen. Wir  gufen einander die zarten Kusse.[...]

das Hirn einfach abschalten. Ich habe den Mailaccount gelöscht, auch wenn sie soooo nette Fotos anbei hatte.

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Post von Maria

Sebastian | 27. November 2008 | 14:25

Erinnert ihr euch noch an Olesya? Heute hab ich Post von einer ihrer Schwestern bekommen (vermutlich). Ich frag mich, wie viele Leute auf diese Mail antworten.

Hallo. Ich sah deine den Fragebogen auf der webseite der Bekanntschaft
Dating. Genau erinnere ich mich nicht. Du bist verwundert, diesen Brief zu
bekommen. Wahrheit? Einfach so es sich ergab, dass ich dich vollkommen
nicht weiss. Ich hoffe mich, die Lekture meines Briefes wird dich nicht
sehr ermuden, ich werde mich bemuhen, kurz zu sein. Ich bitte die
Verzeihung fur von meinem deutsch. Ich will dass du mich verstehst. Warum
schreibe ich dem deutschen Mann? Ich versammle mich, in Deutschland sehr
bald anzukommen. Ich habe das Geld und Visum fur die Reise in Deutschland.
Ich suche die Liebe und der neuen Freunde. Moglich werde ich die Liebe
finden.  Mir 28 Jahre. Ich bin die russische Frau. Meinen Namen Maria. Ich
in Kanada in diesen Moment. Aber meine Heimat ist Kasachstans. Es ist eine
ehemalige Republik USSR. Meine Verwandten die Grossmutter war Deutsche.
Haedrich war ihr Nachname. In Kasachstan leben viel Deutschen bis jetzt. Es
war eine grosse Ubersiedlung in 40-50 Jahre des vorigen Jahrhundertes. Ich
kam in Kanada im Fruhling an. Ich lebe bei Schwester. Meine Schwester und
ihr Mann kamen in Kanada in 2007 an. Sie wollen in Kanada fur immer
bleiben. Hier haben sie die gute Arbeit. Aber Ich will in Deutschland
ankommen.  Wir haben die Eltern nicht. Unsere Eltern umkommend in die
Autokatastrophe wenn ich war Kind. Es ist eine traurige Geschichte. Ich
werde dir ausfuhrlicher in meinen nachsten Briefen erzahlen.
Viele Leute sagen dass ich schon. Ich kann nicht daruber richten. Ich weiss
nicht. Moglich es so. Ich werde dir mein fotos im nachsten Brief senden. Du
kannst anschauen. Was du mich noch wissen willst? Ich werde froh sein, auf
alle deinen Fragen zu antworten. Ich werde froh sein, dich besser zu
erfahren. Ich will dass du ehrlich und aufrichtig mit mir war. Keiner
Spiele, bitte. Es ist es sehr schwer, die Liebe und das Gluck nach unserer
Welt zu finden. Aber ich glaube doch dass ich die Liebe im Internet finden
kann. Moglich es du? Ich glucklich werde in Deutschland ankommen und sich
mit dir im realen Leben zu umgehen.
Bitte, antwortet mir es ist obligatorisch. Du wirst mich am meisten viel
glucklichst machen. Ich schreibe den Brief aus dem Internet Cafes. Es ist
offentlich die Mitteilunge. Da meinen personlich e-mail.
m2ari05yaa@yahoo.ca
Schreibe den Brief auf diesen e-mail bitte. Danke.
Maria
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Heute im Posteingang

Sebastian | 6. August 2008 | 16:10

Ist das nicht süß? “Das mir das Geld um nicht nötig bin”. So kann man das auch ausdrücken. Aber Sie hat ja ihre Freundin und die Arbeit in einer Firma ist auch schon sicher, bestimmt arbeitet sie dann wieder vom  Buchhalter. Ich lieben Mails solche wo.

Hallo.. Du bist wahrscheinlich verwundert, den Brief von der unbekannten Frau zu bekommen. Fur mich es ebenso neu. Ich lernte niemals fruher die Manner im Internet kennen. Meine Freundin hat mir empfohlen, es zu machen. Ich wurde auf der Web-Seite der Bekanntschaften registriert und hat die Seiten angeschaut. Ich habe dein Land ersten gesehen und du hast mir sehr gefallen. Ich habe entschieden hat dir den Brief geschrieben. Ich erinnere mich genau auf welcher Web-Seite der Bekanntschaften ich nicht sah deine Seite moglich auf Dating oder Singles.

Die Sache darin dass werde ich kurz danach in Deutschland ankommen. Meine Freundin und ihr Mann wohnen in Deutschland. Sie haben ebenso im Internet kennengelernt. Sie haben mich zu Gast eingeladen. Sie haben geholfen, das Visum und alle Dokumente fur die Ankunft in Deutschland zu machen. Ich kann in Deutschland in die nahe Zeit ankommen. Deshalb habe ich entschieden, im Mann aus Deutschland kennenzulernen. Wir konnen dich naher in den Briefen kennenlernen. Wir konnen die Freunde werden und moglich konnen kaum spater wir die grossen und reinen Beziehungen schaffen. Ich werde sehr froh sein, dich im realen Leben wenn ich zu sehen ich werde in Deutschland ankommen. Ich hoffe mich zu jener Zeit wir wird genugend gut bekannt, um, die Zeit zusammen gut durchzufuhren.

Ich will dir ein wenig uber mich erzahlen. Meine den Namen ist Olesya. ich ich wohne in Russland in Sankt-petersburg. Mir 30 Jahre. Ich arbeite vom Buchhalter. Ich habe viel Begeisterungen. Ich werde dir uber mich mehr in jedem Brief erzahlen. Ich ebenso will uber dich mehr erfahren. Ich wei? dass im Internet viel schlechte russischen Madchen die sind wollen von den Mannern nur des Geldes. Ich will dir sofort sagen dass mir das Geld, um nicht notig bin, in Deutschland anzukommen. Meine Freundin und ihr Mann werden mir das Geld geben damit ich in Deutschland ankommen konnte und werden mir die Arbeit in ihrer Firma geben. So dass du dass das Ziel meiner Bekanntschaft mit dir nicht das Geld sehen darfst. Ich will den Freund in deiner Person finden. Moglich die Liebe. Moglich es ist ein wenig nach der Liebe im Internet naiv zu suchen aber ich glaube dass in unserer Welt die Wunder geschehen. Die Leute schaffen die Wunder. Die Leute schaffen seines Schicksal. Ich werde froh sein, von dir die Antwort auf meinen Brief zu bekommen. Ich werde froh sein, die Beziehungen mit dir zu beginnen

Ich habe diesen Brief von der allgemeinen elektronischen Post im Internet -Cafe dir geschrieben. Schreibe die Antwort auf meinen personlich e-mail.
oaylesyaole@yahoo.com
Deine Olesya
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Damals wars…

Sebastian | 2. August 2008 | 13:55

Heute am 2. August vor genau 24 Jahren wurde die erste E-Mail nach Deutschland versendet und ist auch angekommen. Empfänger war Prof. Werner Zorn von der Universität Karlsruhe (TH) mit der Mailadresse zorn@germany, wobei man fairerweise sagen muss, dass Adressen damals noch etwas anders aussahen. Und wenn wir uns den Header der Mail mal ansehen, dann hat sich in den Jahren eigentlich kaum was geändert. Gute Dinge müssen eben nicht geändert werden. Schade nur, dass E-Mails heute oft mit HTML Inhalten versaut sind. Ich habe mir angewöhnt, HTML Mails ungelesen zu löschen. Die erste Mail überhaupt wurde 1971 versendet, also vor fast 40. Jahren, wer hätte das gedacht. Der Erfinder dieser Technologie Ray Tomlinson hat sich damals sicher nicht träumen lassen, wie viele Mails heute jeden Tag durch das Netz huschen und schon gar nicht, welcher Mist damit gemacht wird. Vielleicht hätte er dann alles wieder verworfen. Zum Glück hat er es nicht getan. In diesem Sinne lasst uns eine Mail versenden, natürlich Text und kein HTML und noch einmal der E-Mail gedenken, die als Mittel der privaten Kommunikation langsam ausstirbt.

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IMAP synchronisieren mit OfflineIMAP

Sebastian | 27. Juni 2007 | 20:48

Mein Problem: Meine Mails liegen in einem IMAP Ordner beim Provider. Nicht das ich meinem Provider nicht traue, aber es ist doch beruhigend eine lokale Kopie zu haben. Natürlich wäre es auch schön, wenn sich Änderungen an der lokalen Kopie auch auf den Accout auswirken. Dazu wäre es auch schon, die Mails offline lesen zu können, ohne das Mailprogramm neu konfigurieren zu müssen. Ach ja und auf Webmail möchte ich natürlich nicht verzichten. Wie das geht nicht? Guckst du http://software.complete.org/offlineimap. IMAP wird mit einem lokalen MailDir synchronisiert. Die erst Synchronisation dauert zwar etwas, jede weitere ist aber eine Sache von wenigen Sekunden. Mit mutt als Mailer arbeitet man einfach auf dem lokalen MaiDir und per cron wird im Hintergrund aktualisiert. Die Konfiguration in der ~/.offlineimaprc ist denkbar einfach:


[general]
accounts = myaccount

[Account myaccount]
localrepository = Local
remoterepository = Remote

[Repository Local]
type = Maildir
localfolders = ~/maildir

[Repository Remote]
type = IMAP
remotehost = myhost.com
remoteuser = myusername
remotepass = mypassword

Vielen Dank Matthias für den Tipp

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Spam

Sebastian | 19. Juni 2007 | 21:40

Ich lach mich kaputt

Sehr geehrter Seiteninhaber oder Webmaster der Domain www.fukz.de,bei der Indexierung Ihrer Webseiten mussten wir feststellen, dass auf Ihrer Seite Techniken angewendet werden, die gegen unsere Richtlinien verstossen. Sie finden diese Richtlinien unter folgender Webadresse: http://www.google.de/webmasters/guidelines.html. Um die Qualitaet unserer Suchmaschine sicherzustellen, haben wir bestimmte Webseiten zeitlich befristet aus unseren Suchergebnissen entfernt. Zurzeit sind Seiten von www.fukz.de fuer eine Entfernung ueber einen Zeitraum von wenigstens 30 Tagen vorgesehen. Wir haben auf Ihren Seiten insbesondere die Verwendung folgender Techniken festgestellt:
*Seiten wie z. B. fukz.de, die zu Seiten wie z. B. http://www.fukz.de/index.htm mit Hilfe eines Redirects weiterleiten, der nicht mit unseren Richtlinien konform ist.
Gerne wollen wir Ihre Seiten in unserem Index behalten. Wenn Sie wollen, dass Ihre Seiten wieder von uns akzeptiert werden, korrigieren oder entfernen Sie bitte alle Seiten, die gegen unsere Richtlinien verstossen. Wenn dies erfolgt ist, besuchen Sie bitte die folgende Webadresse, um weitere Informationen zu erhalten und einen Antrag auf Wiederaufnahme in unseren Suchindex zu stellen:

https://www.google.com/webmasters/sitemaps/reinclusion?hl=de

Mit freundlichen Gruessen
Google Search Quality Team

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