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FFG Nachlese

Sebastian | 9. März 2013 | 23:09

img_9384 Das FFG 2013 der GUUG ist beendet, Zeit darüber nachzudenken, was wir gelernt haben. Kurz zusammengefasst sind das folgende Punkte:

  • SSH Angreifer sind oft doof (genau wie die Admins, die solche Angriffe erfolgreich zulassen)
  • ich hab Glück, dass ich keinen D-Link Plastikrouter zu Hause habe
  • Mein Mailserver ist so konfiguriert, wie es sein muss
  • und in Zukunft lass ich mich nicht mehr stören bei der Arbeit…

Abschließend kann ich sagen, dass die Vorträge zwischen “naja, geht so” über “lustig” bis “interessant” reichten. Meine persönlichen Highlights waren die “Home Network Horror Stories” sowie das ZFS/btrfs ./. Lustre/Ceph Bundle. Im Vergleich zum letzten Jahr hatte ich keinen “OMG, meint der das ernst” Vortrag dabei. Das durchschnittliche hohe Niveau hat sich gehalten. Dabei bitte ich zu beachten, dass ich nur 44% der Vorträge sehen/hören konnte.

In diesem Jahr sah meine Planung vor, dass ich mir nach dem Kongress noch Frankfurt ansehen konnte. Ich war von der Stadt angenehm überrascht. Mit der Erwartung eine Stadt, die vorwiegend aus protzigen Bankhochhäusern besteht vorzufinden, wurde ich eines Besseren belehrt. Klar gibt es diese Wolkenkratzer, aber Frankfurt hat deutlich mehr zu bieten. Bei schönem Wetter empfehle ich einen Spaziergang am Main und eine Fahrt auf den Maintower (auch wenn die Kontrollen teilweise schärfer sind, als auf dem Flughafen). Die Aussicht ist es wert. Ich hab natürlich die Kamera dabei gehabt. Ein Besuch auf dem Friedhof sei hier als kleiner “Geheimtipp” erwähnt. Neben Schopenhauer ist hier auch das Grab von Alzheimer zu finden. Wo genau hab ich vergessen…

img_9486

 

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Europa, Fotografie, Linux, Reisen
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Aussicht, FFG, Fotos, Frankfurt, GUUG, Linux, Main
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N24 Surfstick mit Gentoo

Sebastian | 22. April 2010 | 21:16

Der N24 Surfstick ist eine prima Backuplösung, falls der DSL Zugang mal klemmt oder man unterwegs ist. Natürlich ist das UMTS Netz nicht perfekt ausgebaut, zumindest im ländlichen Raum nicht, aber in der Not tut es auch ein dünner Draht um die Mails zu lesen. Das Interessante ist, dass keine laufenden Kosten entstehen und nur dann bezahlt werden muss, wenn der Stick benutzt wird. Dabei muss man allerdings nach der Einwahl die Entscheidung treffen, wie lange die Sitzung dauern soll, in Staffelungen von 1h (0,99€), 12h (2,99€) oder 7 Tage (9,99€). Einmal gebucht, kann man das ganze auch nicht wieder anhalten, dass heißt, auch für das 5 Minuten Maillesen ist eine Stunde weg und damit ein Euro. Aber man kann nicht alles haben. Im Moment gibt es das ganze für 30€ inkl. 5€ Guthaben und Hardware.  Weitere Details findet ihr beim Anbieter. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass N24 das ganze zusammen mit Vodafone macht, nicht gerade der schlechteste Netzanbieter. Aber jetzt zu er eigentlich interessanten Sache: Das Ganze funktioniert auch super unter Linux (bei mir Gentoo mit Kernel 2.6.32).

Kernel

Zuerst mal müssen im Kernel ein paar Optionen aktiviert sein:

  • Device Drivers  —> USB support  —> USB Serial Converter support  —> USB Generic Serial Driver
  • Device Drivers  —> USB support  —> USB Serial Converter support  —> USB driver for GSM and CDMA modems
  • Device Drivers  —> Network device support  —> PPP (point-to-point protocol) support

Software

Dann brauchen wir den pppd und wvdial. Letzteres muss vermutlich per emerge nachinstalliert werden.

Konfiguration

Ich hab mir die Konfiguration aus diversen Quellen zusammen gesucht. Im hier gezeigten Beispiel funktioniert es mit dem N24 Surfstick (Huawei E160  HSDPA Modem), einer Vodafone SIM-Karte und Gentoo Linux, andere Hardware oder Provider brauchen ggf. eine Anpassung.

Nachdem der Kernel gebootet ist, sollte ein dmesg |grep ttyUSB etwa sowas bringen, sonst wurde die Hardware nicht erkannt:

option1 ttyUSB0: GSM modem (1-port) converter now disconnected from ttyUSB0
option1 ttyUSB1: GSM modem (1-port) converter now disconnected from ttyUSB1
usb 2-6.3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0
usb 2-6.3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB1

Die /etc/wvdial.conf muss ggf. angelegt werden, mit folgendem Inhalt:

[Dialer Defaults]
Init1 = ATZ
Init2 = ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0
Modem Type = USB Modem
Baud = 460800
New PPPD = yes
ISDN = 0
Modem = /dev/ttyUSB0

[Dialer umts]
Phone = *99***1#
Password = vp
Username = vp
Init3 = AT+CGDCONT=1,"ip","event.vodafone.de"

Passwort und Username sind unwichtig und können beliebig sein.

Einwahl

Nach dem Verbinden des Sticks mit dem Rechner (nicht an einem passiven Hub benutzen, der Stick braucht schon etwas Strom), muss zuerst die Pin an den Stick gesendet werden. Das geht ganz einfach mit einem echo “AT+CPIN=1234″ > /dev/ttyUSB0 (die 1234 bitte durch eure PIN ersetzen). Anschließend kann man die Verbindung herstellen. Die Verbindung bleibt solange in der Konsole aktiv, bis wvdial beendet wird (Ctrl + C).

wvdial umts

Bei Problemen hilft die Konsole weiter oder ein Blick in die /var/log/messages. Ich habe das ganze unter Daemontools gepackt, dann kann die Verbindung ganz einfach mit svc gestartet werden. Nach dem Einwählen müsst ihr dann erst ein mal auf die Portal-Seite von Vodafone, vorher kann nichts gemacht werden. Das trifft auch zu, wenn ihr euch noch in einem freigeschalteten Zeitraum befindet. Auf der Seite gibt’s einen Knopf zum aktivieren des Zugangs und dann kann es los gehen. (N24.de könnt ihr auch ohne Aktivierung, also kostenlos aufrufen) Danach ist der Zugang komplett und kann benutzt werden. Wenn ihr eine default-Route gesetzt habt, solltet ihr diese vor der Einwahl löschen, sonst kann keine neue gesetzt werden.

Links

von diesen Seiten habe ich einen Teil der hier veröffentlichten Informationen. Wenn ihr Probleme habt, kann ein Blick auf diese Seiten euch evt. weiter helfen, mir hat’s was gebracht.

http://blog.0lx.de/base-umts-flatrate-mit-huawei-e220-unter-gentoo-linux/

http://debianforum.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=113366

http://peck.org.uk/vodafone-3g-umts-how-to.html

http://www.guddl.de/umts-ubuntu-linux.html

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Ich will mein Amarok zurück

Sebastian | 14. Februar 2010 | 19:27

Irgendwann hab ich mal angefangen, meine Musik mit Amarok zu verwalten. Alles klappte super, ich war begeistert von der Software. Vor gar nicht all zu langer Zeit dann kam zusammen mit KDE4 auch Amarok 2 und damit fingen die Probleme an. Zuerst mal ist das neue Amarok unübersichtlicher. Zwischenzeitlich habe ich die Funktion gefunden, um die Wiedergabeliste einzurichten. Inzwischen kann man auch das viel zu große Kontextelement aus der Mitte verbannen. Die Oberfläche ist mit Einstellungsarbeit also wieder benutzbar. Früher müsste ich sowas nicht machen. ID3 Tage werden allerdings sporadisch mal nicht angezeigt. Ständig meint Amarok dann die Musik durchsuchen zu müssen. Während dieser Zeit geht dann fast nichts mehr.

Grade habe ich versucht, ein neues Album in die Sammlung aufzunehmen. Wie gewohnt habe ich die Funktion “zur Sammlung verschieben” benutzt, musste aber feststellen, dass meine MP3 verschwunden waren. Weder im Quellordner noch im Zielordner. In der Sammlung waren sie jedoch verzeichnet. Ok, ich hatte das ganze auch noch einmal im OGG-Format. Das gleiche Problem. Muss ich das Album eben noch mal rippen, was soll’s.

Beim Versuch ein Album auf den iPod zu übertragen, meinte Amarok, dass es schon auf dem Gerät existiert. Stimmt natürlich nicht. Es lässt sich absolut nicht übertragen.

Ich frage mich, wie die Entwickler es geschafft haben, eine gute Software dermaßen zu versauen. Ich will mein altes Amarok zurück, das neue ist so nicht benutzbar. Oder hat jemand eine bessere Alternative?

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T-Speedport

Sebastian | 2. Januar 2009 | 23:56

Ich hab heute einen Speedport W920V eingerichtet. Ist schon ein interessantes Stück Hardware, wenn man weiß, das es eigentlich eine Fritzbox 7270 ist. Und mit wenig Aufwand bekommt man sogar die deutlich angenehmere Firmware der Fritz drauf zu laufen. Perfekt wäre es natürlich, Asterisk drauf zu bekommen. Open WRT ist da evt. ein Ansatz, aber ich weiß nicht, inwieweit dann DECT geht. Evt. gibt’s da ja auch noch was. Wenn ich was gefunden habe, lass ich es euch wissen.

Aber eine Sache ist mir noch in der Beschreibung zur Box aufgefallen:

Wenn Sie mit einem Linux-Betriebssystem arbeiten, dann konfigurieren Sie Ihre Netzwerkkarte mit der Einstellung “DHCP” per YaST, falls dies noch nicht geschehen ist.

Ich lass das mal unkommentiert.

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Linux intern

Sebastian | 11. Dezember 2006 | 14:24

Manche Dinge an Linux sind einfach unergründlich. Grade frisch von Matthias entdeckt:

ldd /bin/date | grep thread

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Linux, Programmierung
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