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N24 Surfstick mit Gentoo

Sebastian | 22. April 2010 | 21:16

Der N24 Surfstick ist eine prima Backuplösung, falls der DSL Zugang mal klemmt oder man unterwegs ist. Natürlich ist das UMTS Netz nicht perfekt ausgebaut, zumindest im ländlichen Raum nicht, aber in der Not tut es auch ein dünner Draht um die Mails zu lesen. Das Interessante ist, dass keine laufenden Kosten entstehen und nur dann bezahlt werden muss, wenn der Stick benutzt wird. Dabei muss man allerdings nach der Einwahl die Entscheidung treffen, wie lange die Sitzung dauern soll, in Staffelungen von 1h (0,99€), 12h (2,99€) oder 7 Tage (9,99€). Einmal gebucht, kann man das ganze auch nicht wieder anhalten, dass heißt, auch für das 5 Minuten Maillesen ist eine Stunde weg und damit ein Euro. Aber man kann nicht alles haben. Im Moment gibt es das ganze für 30€ inkl. 5€ Guthaben und Hardware.  Weitere Details findet ihr beim Anbieter. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass N24 das ganze zusammen mit Vodafone macht, nicht gerade der schlechteste Netzanbieter. Aber jetzt zu er eigentlich interessanten Sache: Das Ganze funktioniert auch super unter Linux (bei mir Gentoo mit Kernel 2.6.32).

Kernel

Zuerst mal müssen im Kernel ein paar Optionen aktiviert sein:

  • Device Drivers  —> USB support  —> USB Serial Converter support  —> USB Generic Serial Driver
  • Device Drivers  —> USB support  —> USB Serial Converter support  —> USB driver for GSM and CDMA modems
  • Device Drivers  —> Network device support  —> PPP (point-to-point protocol) support

Software

Dann brauchen wir den pppd und wvdial. Letzteres muss vermutlich per emerge nachinstalliert werden.

Konfiguration

Ich hab mir die Konfiguration aus diversen Quellen zusammen gesucht. Im hier gezeigten Beispiel funktioniert es mit dem N24 Surfstick (Huawei E160  HSDPA Modem), einer Vodafone SIM-Karte und Gentoo Linux, andere Hardware oder Provider brauchen ggf. eine Anpassung.

Nachdem der Kernel gebootet ist, sollte ein dmesg |grep ttyUSB etwa sowas bringen, sonst wurde die Hardware nicht erkannt:

option1 ttyUSB0: GSM modem (1-port) converter now disconnected from ttyUSB0
option1 ttyUSB1: GSM modem (1-port) converter now disconnected from ttyUSB1
usb 2-6.3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0
usb 2-6.3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB1

Die /etc/wvdial.conf muss ggf. angelegt werden, mit folgendem Inhalt:

[Dialer Defaults]
Init1 = ATZ
Init2 = ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0
Modem Type = USB Modem
Baud = 460800
New PPPD = yes
ISDN = 0
Modem = /dev/ttyUSB0

[Dialer umts]
Phone = *99***1#
Password = vp
Username = vp
Init3 = AT+CGDCONT=1,"ip","event.vodafone.de"

Passwort und Username sind unwichtig und können beliebig sein.

Einwahl

Nach dem Verbinden des Sticks mit dem Rechner (nicht an einem passiven Hub benutzen, der Stick braucht schon etwas Strom), muss zuerst die Pin an den Stick gesendet werden. Das geht ganz einfach mit einem echo “AT+CPIN=1234″ > /dev/ttyUSB0 (die 1234 bitte durch eure PIN ersetzen). Anschließend kann man die Verbindung herstellen. Die Verbindung bleibt solange in der Konsole aktiv, bis wvdial beendet wird (Ctrl + C).

wvdial umts

Bei Problemen hilft die Konsole weiter oder ein Blick in die /var/log/messages. Ich habe das ganze unter Daemontools gepackt, dann kann die Verbindung ganz einfach mit svc gestartet werden. Nach dem Einwählen müsst ihr dann erst ein mal auf die Portal-Seite von Vodafone, vorher kann nichts gemacht werden. Das trifft auch zu, wenn ihr euch noch in einem freigeschalteten Zeitraum befindet. Auf der Seite gibt’s einen Knopf zum aktivieren des Zugangs und dann kann es los gehen. (N24.de könnt ihr auch ohne Aktivierung, also kostenlos aufrufen) Danach ist der Zugang komplett und kann benutzt werden. Wenn ihr eine default-Route gesetzt habt, solltet ihr diese vor der Einwahl löschen, sonst kann keine neue gesetzt werden.

Links

von diesen Seiten habe ich einen Teil der hier veröffentlichten Informationen. Wenn ihr Probleme habt, kann ein Blick auf diese Seiten euch evt. weiter helfen, mir hat’s was gebracht.

http://blog.0lx.de/base-umts-flatrate-mit-huawei-e220-unter-gentoo-linux/

http://debianforum.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=113366

http://peck.org.uk/vodafone-3g-umts-how-to.html

http://www.guddl.de/umts-ubuntu-linux.html

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Ich will mein Amarok zurück

Sebastian | 14. Februar 2010 | 19:27

Irgendwann hab ich mal angefangen, meine Musik mit Amarok zu verwalten. Alles klappte super, ich war begeistert von der Software. Vor gar nicht all zu langer Zeit dann kam zusammen mit KDE4 auch Amarok 2 und damit fingen die Probleme an. Zuerst mal ist das neue Amarok unübersichtlicher. Zwischenzeitlich habe ich die Funktion gefunden, um die Wiedergabeliste einzurichten. Inzwischen kann man auch das viel zu große Kontextelement aus der Mitte verbannen. Die Oberfläche ist mit Einstellungsarbeit also wieder benutzbar. Früher müsste ich sowas nicht machen. ID3 Tage werden allerdings sporadisch mal nicht angezeigt. Ständig meint Amarok dann die Musik durchsuchen zu müssen. Während dieser Zeit geht dann fast nichts mehr.

Grade habe ich versucht, ein neues Album in die Sammlung aufzunehmen. Wie gewohnt habe ich die Funktion “zur Sammlung verschieben” benutzt, musste aber feststellen, dass meine MP3 verschwunden waren. Weder im Quellordner noch im Zielordner. In der Sammlung waren sie jedoch verzeichnet. Ok, ich hatte das ganze auch noch einmal im OGG-Format. Das gleiche Problem. Muss ich das Album eben noch mal rippen, was soll’s.

Beim Versuch ein Album auf den iPod zu übertragen, meinte Amarok, dass es schon auf dem Gerät existiert. Stimmt natürlich nicht. Es lässt sich absolut nicht übertragen.

Ich frage mich, wie die Entwickler es geschafft haben, eine gute Software dermaßen zu versauen. Ich will mein altes Amarok zurück, das neue ist so nicht benutzbar. Oder hat jemand eine bessere Alternative?

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Schön, dass es Standards gibt

Sebastian | 18. Juni 2009 | 21:35

Dieses wie ich finde doch recht ansprechende Design, dass ich für meinen Blog nutze trägt ja schon seit langem dem Vermerk XHTML 1.1 validiert. Wer sich die Mühe mal gemacht hat das zu prüfen, wurde leider enttauscht, denn ganz so perfekt war das doch nicht. Und da hab ich mir heute Abend mal die Zeit genommen das zu korrigieren. Bis auf zwei oder drei Kleinigkeiten waren es aber meinst meine Fehler, die da angekreidet wurden. Und bei der Gelegenheit hab ich mir dann auch noch mal das CSS angesehen und nur ein oder zwei kleine Stellen bearbeitet, mit dem Effekt, dass die Seite im Firefox sowie im Opera perfekt funktionierte, für Benutzer des Internetexplorers aber dunkel blieb. Es gibt jetzt seit 13 Jahren CSS und Microsoft hat es anscheinend immer noch nicht begriffen. Ich hab’s jetzt soweit hin, dass die Seite wenigstens wieder angezeigt wird, auch wenn das Menü oben im IE kaputt ist. Das Problem betraf auch nicht jede Version des IE. Außerdem kommt dazu, dass nicht mit jeder Version diese Seite gleich aussieht. Die können also nicht mal konstant Mist produzieren. Ist das wirklich so schwer?

Deshalb möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass diese Seite für die Darstellung im Firefox (3) und Opera optimiert ist. Der Internetexporer kann bei der Darstellung zu abweichenden Ergebnissen führen, was mir aber ziemlich egal ist. Benutzern des IE sei ans Herz gelegt, einen alternativen und besseren Browser zu benutzen.

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TE923 tool v0.3

Sebastian | 9. Februar 2009 | 19:19

Da ist mir doch tatsächlich ein Faktor durch die Lappen gegangen. Dieser verursacht einen Fehler beim Windchill, immer dann wenn dieser über 10°C oder unter -10°C kommt. Ist nur ein kleiner Patch, aber jetzt funktioniert es:

--- te923_lusb0.1.c    (Revision 18)
+++ te923_lusb0.1.c    (Revision 19)
@@ -223,7 +223,7 @@
x = 1;
if (( buf[24] & 0x20 ) == 0x20 )
c = 0.5;
-    *wc = ( bcd2int( buf[23] ) / 10.0 + bcd2int( buf[24] & 0x0F ) + c ) * x;
+    *wc = (( bcd2int( buf[23] ) / 10.0 ) + ( bcd2int( buf[24] & 0x0F ) * 10.0 ) + c ) * x;
 
int gspeed = 0;
if (( buf[26] & 0x10 ) == 0x10 )

Download: te923tool v0.3

sha1sum: 601ee093374049b0590e7361d72a8b8d81d2189a

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TE923 tool v0.2

Sebastian | 31. Januar 2009 | 19:52

Ich hab die neuste Version des TE923 Tools fertig. Was ist neu:

  • In der Ermittlung der Windgeschwindigkeit war ein Fehler, der beseitigt wurde.
  • Wenn der Windsensor nicht erreichbar ist, kamen falsche Werte zurück. Dieser Fehler wurde behoben.
  • Mit der Option -D wird zu den Daten auch der gelesene Buffer ausgegeben (ein wenig Debug)

Download Version 0.2

sha1: e8b976bae85ed1c5f5bc5f0b5b596827cc082d2b

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TE923 tool v0.1

Sebastian | 25. Januar 2009 | 18:12

Seit langem sitze ich nun schon an einem Linuxprogramm für meine Mebus TE923 (auch als IROX PRO-X USB, Honeywell TE923W oder TFA Nexus verkauft). Hier nun mein erstes Ergebnis (natürlich Open Source und GPL).

te923tool.tgz

Das Programm liest die aktuellen Daten aus und gibt diese auf dem Bildschirm wieder. Dabei sind die Optionen -f (volle Information) und -1 (eine Zeile) möglich. Bei der einzeiligen Ausgabe werden die Daten Semikolon separiert ausgegeben. Das Format kann direkt in RRDtool eingelesen werden. Der interne Speicher der Station kann mit der Option -d ausgelesen werden. Hier gibt’s nur die einzeilige Ausgabe. Mehr braucht man auch nicht. Damit lassen sich dann so coole Grafiken generieren:

Wind

Temperatur

Wenn da zufällig mal ein richtiger C Programmierer über die Quellen guckt und an der einen oder anderen Stelle nen Schreck bekommt, wäre ich für ne Info sehr dankbar, wo ich was falsch gemacht habe. Ich würde mich nie selbst als C-Programmierer bezeichnen. Auch andere Verbesserungsvorschläge und Hinweise nehme ich gern entgegen.

Da das Programm direkt mit der Hardware spricht und nicht über einen Treiber, läuft es leider nur als root. Wer ne Idee hat, wie sich das vermeiden läßt, den bitte ich um eine Mail. Unter Gentoo gab es keine Probleme. Debian hat jedoch einen hiddev Treiber für die Station geladen, der mein Programm geblockt hat. Ihr solltet also dafür sorgen, dass da kein Treiber hoch läuft.

Entwickelt und getestet wurde das Programm an einer Mebus TE923, Hardware-Version 3. Ob es auch auf anderen Versionen arbeitet weiß ich nicht. Ich hab nicht die nötige Technik hier um das zu testen. Ihr könnt es gerne probieren und mir ne Info geben. Ich setze das Programm auf einem LinuTop mit Debian ein (als Datenlogger). Via cron wird jede Minute die Station ausgelesen. Die Daten werden parallel in eine Textdatei geschrieben und an eine RRD-Datenbank geliefert. Die Station noch häufiger auszulesen bringt nichts, da sie selbst intern nur jede Minute die Daten aktualisiert.

PS. Danke Matthias, für den Linutop.

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ICQ sperrt fremde Clients aus

Sebastian | 1. Juli 2008 | 21:29

Seit heute ist es nicht mehr möglich, sich mit einem anderen Client als dem originalen ICQ 6.0 am Netzwerk anzumelden. Selbst ICQ 5.x lässt keine Verbindung mehr zu (so die Aussage vieler Benutzer in diversen Foren). Mein Kopete stellte auch den Dienst ein, Pidgin bricht ebenfalls mit der Meldung “Die Client-Version, die Sie nutzen ist zu alt…” ab. Damit schmeißt ICQ einen großen Prozentsatz seiner Benutzer raus. Das ganze ist allem Anschein nach ohne eine Vorankündigung geschehen. Für Linux gibt es keinen ICQ Client (von ICQ) und selbst wenn es so wäre, würde ich den ganz sicher nicht installieren. Sollte sich in den nächsten Tagen nichts an diesem Zustand ändern, steht für mich fest, dass ich ICQ in Zukunft nicht mehr nutzen werde. Ich bin natürlich weiterhin unter Jabber zu erreichen. Jabber ist ICQ sowieso zu bevorzugen.  ICQ/AOL macht es mir damit leichter, meinen Account dort nicht mehr zu verwenden. Wer mit mir Kontakt aufnehmen möchte, kann mich über Jabber (buzzdee@jabber.ccc.de) anschreiben. Wenn ihr jetzt immer noch keinen Jabber Account habt, dann könnt ihr euch hier einen anlegen, oder hier, oder hier.

Update (21:50)

Das ging ja schneller als erwartet. Mein Kopete hat grade ein kleines Update gezogen und jetzt geht ICQ wieder, ob ich es aber wieder nutze, muss ich mir erst noch überlegen. Ich hab einfach keine Lust auf weitere solche Spielchen.

Falls das mit dem Update von Kopete nicht von selbst funktioniert, hier die Einstellungen für die kopeterc (bei mir unter ~/.kde3.5/share/config).

[ICQVersion]
Build=6059
ClientId=266
ClientString=ICQ Client
Country=us
Lang=en
Major=6
Minor=0
Other=30005
Point=0
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Memorystick absichern

Sebastian | 31. Juli 2006 | 09:33

Was wären wir heute ohne den Memorystick. Und seit die immer günstiger werden hat wohl schon fast jeder einen. Und da wir immer soooo viel zu tun haben kommt es schon mal vor, dass man den Stick irgendwo an einem Rechner einfach vergisst. Na, habt ihr euch wieder erkannt?

Der Verlust der Hardware ist nicht schön und umso schlimmer, je teurer der Stick war. Er ist aber noch zu verkraften. Viel dümmer ist es, dass der Finder Zugriff auf alle Daten hat, Unterlagen, vielleicht sogar persönliche Dinge? Ja und dann ist der Schrecken groß. Um diesem Schrecken etwas vorzubeugen möchte ich euch eine recht einfache, aber sehr sichere Methode zeigen, wie ihr diese Daten schützen könnt.

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