Ich hatte ja schon über die Beelitzer Heilstätten geschrieben. Diese kleine Serie möchte ich jetzt fortsetzen zu den einzelnen Häusern, die für uns offen standen. Das Whitney Houston Haus heißt jetzt nicht so, weil selbige dort Gast war, sondern wurde von Kunststudenten so benannt, zum Gedenken an Whitney. Es ist etwas abgelegen, aber einer der lohnenswerten Punkte der Tour. Eigentlich ist es der Lungenheilpavillon B1 für Männer und 1902 als eines der ersten Gebäude erbaut.

Wir haben unsere Tour dort begonnen und auch gleich 1 1/2h im Haus zugebracht, also überdurchschnittlich viel Zeit, wenn man bedenkt, dass wir 7h für 8 Gebäude hatten. Das liegt nicht nur daran, dass es ein sehr großes Gebäude ist. Sehr weite Teile des Gebäudes sind zugänglich und in vielen Zimmern gibt es noch das ein oder andere zu entdecken. Helle und dunkle Räume wechseln sich ab, was Gelegenheit zu ein paar Spielereien gibt, wie die gefährlich anmutenden Gegenlichtbilder. Sogar der Flügel im großen Speisesaal funktioniert noch. Sehr coole Wandbilder runden das ganze ab. Bis in den Keller haben wir es geschafft, Taschenlampe ist aber Pflicht.

Dieses Haus wird aktuell auch als etwas kürzere Einzeltour angeboten (4 h), was ich für eine gute Idee halte, denn ohne Probleme hätten wir noch weitere Stunden dort zubringen können um wirklich alles zu entdecken. Wer nicht gleich die große Tour machen will, sollte sich dieses Angebot näher ansehen.Von dort ging es dann in einem 10 minütigen Fußmarsch zum nächsten Haus, aber dazu später mehr.

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