Tessar 2,8/50 Objektiv reparieren
Sebastian | 12. Juni 2008 | 22:51
Ich hab noch eine Exa 1b und eine Praktika L2, beide mit einem 50mm/2,8 Tessar Objektiv von Carl Zeiss Jena. Leider haben diese Objektive das Problem, dass die Lamellen der Blende verharzen, wenn sie eine Zeit lang nicht benutzt werden. Eine Fachwerkstatt kann das wieder reparieren, allerdings kostet das (meist nicht grade wenig) Geld. Die Objektive sind aber sehr einfach gebaut, so dass man diese Reparatur auch selbst vornehmen kann. Hier jetzt die ausführliche Anleitung dazu. Wir verzichten auf einen Reinraum, da dieses Objektiv sicher die paar Staubkörnchen verkraftet. Man sollte es dennoch nicht in einer zu staubigen Umgebung machen.
Um diese Reinigung vorzunehmen, sollte man eine passable Feinmotorik besitzen, denn es gibt dort viele kleine Schrauben und Federn. Wenn ihr euer Objektiv nach dieser Anleitung repariert, so macht ihr das auf eigene Gefahr. Für Schäden, die durch diese Anleitung entstanden sein sollten, kann der Autor nicht haftbar bemacht werden.
Um das Erklärte besser zu verstehen, hab ich Bilder an diesen Beitrag angehängt, die das Wichtigste zeigen. Ein Klick auf eines der Bilder zeigt euch eine Vergrößerung, auf der auch Details sichtbar werden sollten. Für die Reparatur braucht ihr:
- einen Schraubendreher Schlitz ca. 0,5 x 3mm
- einen Schraubendreher Schlitz ca. 0,4 x 2mm
- eine Pinzette
- Wattestäbchen
- Reinigungsflüssigkeit (Ethanol, Isopropanol, Methanol (Vorsicht, giftig))
Legt das Objektiv mit der Frontlinse nach unten vor euch hin, am besten mit dem Abblendstift (1) nach oben. Jetzt löst die drei großen Schrauben (2) auf der Rückseite. Anschließend könnt ihr den hinteren Ring (3) nach oben abziehen. Direkt unter diesem Ring befindet sich ein Kunststoffring für die Blendensperre (4). Meist wird dieser dabei gleich mit abgezogen. Vorsicht, auf der rechten Seite befindet sich eine Feder mit einer Kugel, die sicher gleich nach rechts heraus schießen wird, passt auf wo die Kugel landet. Zieht anschließend die Feder auch raus, da sie sonst stört.
Als nächstes wird der Blendeneinstellring (7) nach oben gezogen. Auch hinter diesem befindet sich eine Feder mit einer Kugel. Sie ist in den Ring eingelassen, dort wo die Blendenzahlen stehen. Passt auf, dass die Kugel nicht runter fällt, sie ist wirklich sehr klein. Die Feder könnt ihr im Ring lassen, legt ihn aber so ab, dass sie nicht raus fallen kann. Als nächstes müsst ihr die Führungschiene (5) abschrauben und den Hebel für die Blende (6). Letzterer ist mit einer Feder versehen, also etwas vorsichtig, damit er euch nicht um die Ohren fliegt. Merkt euch, wie der Hebel angesetzt ist. Ihr könnt auch hier auf den Fotos nachsehen, wenn ihr es nicht mehr so genau wisst. Wenn diese beiden Teile abgeschraubt sind, kann der innere Kern der Optik (8) nach links aus dem äußeren Ring herausgedreht werden. Er dreht sich dabei nach unten weg. Passt auf, dass er euch nicht aus der Hand fällt.
Jetzt braucht ihr etwas Kraft, denn der vordere Ring (9) muss vom Rest (8) abgeschraubt werden. Greif mit der einen Hand um den vorderen Ring (9) und mit der anderen (am besten ein Tuch darum wickeln, denn es befindet sich schmieriges Fett daran) an das Gewinde. Der vordere Ring wird nach links abgeschraubt. Die nun von vorn sichtbare Linse mit dem Ring der zwei kleine Löcher (10) hat, lässt sich nach links herausschrauben. Meist ist diese Linse nicht so fest. Ihr könnt einen kleinen Elektronikschraubendreher benutzen und in einem der Löcher ansetzen, oder eine Sicherungsringzange, wenn ihr sowas besitzt. Vorsicht, man kann leicht abrutschen und die Linse zerstören, dann war es das mit der Optik.
Als nächstes müsst ihr den Blendenanschlag von der Seite und die Führung des Metallrings von oben abschrauben (12). Der erste Metallring (13) kann herausgenommen werden und gibt den Weg zu den Blenden frei. Jetzt braucht ihr eine Pinzette, mit der ihr den Führungsring der Lamellen (14) nach oben entnehmt. Anschließend liegen die Blendenlamellen (15) direkt vor euch. Entnehmt die Lamellen vorsichtig mit einer Pinzette. Sie sind nicht so empfindlich, wie sie vielleicht aussehen, ihr dürft sie aber auf keinen Fall biegen.
Jetzt beginnt die Reinigung. Zuerst müsst ihr den Führungsring, der sich noch in der Optik befindet reinigen. Das kann mit einem Wattestäbchen und etwas Reinigungmittel passieren. Der Ring kann herausgeschraubt werden, ich lasse ihn aber in der Optik. Passt aber auf, dass ihr mit dem Wattestäbchen nicht auf die Linse kommt, da ihr sonst den schmierigen Dreck auf der Linse verteilt. Da wir aber schon mal dabei sind, können wir die Linse gleich mit reinigen, mit einem frischen Wattestäbchen. Jetzt kommen die Lamellen an die Reihe, mit einem Wattestäbchen und Reinigungsmittel reinigen und kurz zum trocknen hinlegen. Ihr könnt auch ein feines Tuch nehmen und mit dem Finger reinigen, aber bitte vorsichtig dabei. Ich selbst lege die Lamellen auf ein fusselfreies Tuch, betropfe sie mit einem Tropfen Isopropanol, halte sie am Gelenk fest und wische sie mit einem anderen Tuch ab. Das ganze von beiden Seiten. Die Lamellen dann kurz trocknen lassen. Als letztes wird der Ring (14) gereinigt, der von oben auf die Lamellen kommt, auch mit einem Tuch und etwas Reiniger.
So, bauen wir das ganze wieder zusammen. Dabei gehen wir genau entgegengesetzt vor. Zuerst werden die Lamellen (15) wieder in die Führung gelegt, mit einer Pinzette. Die Seite, in der der Gelenkstift in der Mitte ist, kommt nach unten. Legt die erste Lamelle rein und schiebt sie ganz an den äußeren Rand. Die nächste Lamelle wird dann rechts von der ersten gelegt, mit der Rundung auf die Spitze der vorherigen Lamelle. Dies wird mit den nächsten drei Lamellen genau so gemacht. Bei der letzten Lamelle muss die Spitze unter die erste geschoben werden, dass ist etwas fummelig. Anschließend verschiebt die Lamellen so, dass sie schön gleichmäßig liegen.
Als nächstes wird der obere Führungsring (14) wieder eingelegt. Dieser Ring hat eine Aussparung, die zum kleineren der beiden Löcher in der äußeren Metallhülle zeigen muss. Die oberen Gelenkstifte der Lamellen müssen in diesen Ring fassen, mit etwas Wackeln und einer Pinzette bekommt man das recht schnell hin. Notfalls nehmt alle Lamellen noch mal raus und beginnt von vorn. Liegt der Ring, kann von der Seite der Anschlag wieder angeschraubt werden. Dabei die Optik nicht anheben, da sonnst die Lamellen wieder durcheinander purzeln könnten. Ihr könnt jetzt vorsichtig an dem Ring drehen und zu testen, ob die Blende arbeitet. Wenn die Lamellen falsch zusammen gelegt wurden, lässt sich die Blende nicht schließen. Bitte wendet keine Gewalt an, da die Lamellen dabei Schaden nehmen könnten. Jetzt wird der obere Ring (13) wieder eingesetzt und die Führung (12) angeschraubt. Immer noch etwas vorsichtig, denn die Lamellen können immer noch aus der Führung springen. Wenn ihr vorher den Blendenring schon bewegt habt, achtet darauf, dass die Blende komplett geöffnet ist und die Anschlagschraube sich auf der richtigen Seite von der Führung befindet. Als nächstes wird die Frontlinse wieder eingeschraubt. Es ist etwas schwierig, diese gerade anzusetzen, aber das geht schon. Wenn ihr die Linse angeschraubt habt (Vorsicht, nicht abrutschen) können die Lamellen nicht mehr raus. Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Linse bei der Gelegenheit noch gleich reinigen. Probiert anschließend noch einmal aus, ob die Blende sich bewegen lässt, indem ihr an der Anschlagschraube den Ring bewegt.
Als nächstes wird der Frontring (9) wieder angeschraubt und die innere Optik in den äußeren Ring geschraubt, von vorn und nach links. Dabei müsst ihr etwas probieren, bis sie richtig sitzt. Am besten ihr stellt den Fokusring zuerst auf Unendlich und dreht dann die innere Optik hinein. Die Schraube für den Anschlag (5) muss dann kurz hinter dem Gewinde für den Anschlag (5) stehen bleiben. Ist das nicht der Fall, dreht die Optik wieder heraus und setzt sie um 180° weiter vor an. Dreht die Optik ein Stück zurück und schraubt die Führung (5) fest. Jetzt wird die Blendenrückzugsfeder (6) wieder angeschraubt. Schließt dazu die Blende von Hand komplett. Die Feder wird dann gespannt und die eine Seite (ohne Schraublöcher) in die Öffnung an der Optik geführt. Jetzt die Feder anschrauben. Dabei die Feder nicht zurück schnappen lassen. Die Löcher in der Feder sind etwas größer als die Schrauben, so dass die Feder noch justiert werden kann. Sie muss weit genug nach ober gedrückt werden, damit sie den Blendenring leicht dreht, aber nicht so weit, dass sie schleift. Wenn die Blende anschließend nicht leicht arbeitet, muss die Feder nachjustiert werden. Wenn ihr jetzt auf die Feder drückt, muss die Blende sich öffnen und beim loslassen der Feder wieder schließen.
Jetzt kommt der Blendeneinstellring (4) wieder drauf. Die Feder sollte noch im Ring stecken, die Kugel müsst ihr jetzt auf der Feder befestigen. Dazu könnt ihr ein klein wenig Fett an der Feder anbringen und die Kugel damit “ankleben”. Dann den Ring vorsichtig aufstecken und darauf achten, dass die dünne Führung in die Aussparung am Blendenbegrenzungsring kommt. Wenn ihr die Kugel nicht fest bekommt, dann könnt ihr auch die Optik von oben in den Ring stecken. Es kann sein, dass die Feder den Ring wieder etwas nach oben drückt. Jetzt kommt der Kunststoffring (4) für die Blendensperre drauf. Dazu zuerst die Feder an der Seite wieder einstecken. Zuletzt wird den hintere Abdeckring (3) aufgesetzt. Beim Aufsetzen solltet ihr den Abblendstift (1) mit einem Finger hinein drücken. Den Ring mit den drei Schrauben (2) festschrauben und schon seit ihr fertig.
Und war es schlimm? Bei ersten mal hab ich dafür 3 Stunden gebraucht, jetzt geht’s schon in weniger als einer. Anregungen, Hinweise und Kritik bitte als Kommentar zu diesem Beitrag.
- Tessar 2,8/50

















Sehr hilfreich, ich habe das Objektiv schon teilweise auseinander- und wieder
zusammenbebaut, nur die Lamellen kleben…
Ich bekomme den Ring (9) nicht vom Rest ab. Welches Werkzeug kann ich verwenden,
ohne etwas zu zerkratzen???
Danke für jeden Tipp.
Grüße und Wünsche für den Start 2009!
Dieter
Ich hab den vorderen Ring mit der Hand abgeschraubt. Am besten ein Tuch über das Gewinde hinten legen, damit man besser schrauben kann.
Hallo und Happy New Year!
Ich hab’ mir Gurtschlüssel besorgt (Boa – die Dinger aus der Werbung
), mit einem am Umfang das Gewinde
festgehalten, mit dem feineren dem Umfang des Ringes (9) gepackt und mit recht viel Kraftaufwand! den
Ring letztendlich abgedreht. Der das mal montiert hat, muss gut gefrühstückt haben damals….
Jetzt komme ich schon weiter. Womit ausser Iso-Propanol kann man ungefährlich die Lamellen putzen und entfetten?
(Früher nahm man PerChlorEthylen, das ist aber hochgradig giftig!)
Grüße nach Demmin.
Dieter
Ich denke, ein Schluck Alkohol tut es auch oder im Notfall evt. auch Fensterreiniger. Ich hatte mal irgend ein Kontaktspray, das auch ging. Es ist aber auch kein Problem, sich eine kleine Flasche IsoProp aus der Apotheke zu holen, kostet keine 5 EUR.
So nach fast 2 Stunden war alles wieder bestens beisammen und montiert und funktioniert!
Ich habe die Lamellen nun mit Feuerzeugbenzin gereinigt, das gibt es in 125ml-Kännchen im Supermarkt
(als Fleckentferner) oder auch an Tankstellen und für weniger als 3EUR.
Kontaktspray??? welches Kontaktspray ist fettfrei? Ich kenne es so, dass
Blendenlamellen absolut trocken und öl- und fettfrei sein müssen. Benzin ging prima. Bei Kontaktspray
denke ich eher an Löttinktur und die klebt.
Beim Druck auf den Abblendstift clickt es wieder richtig und exakt und die Blende springt zu…
das ist die Hauptsache, denke ich (Carl Zeiss Jena DDR Tessar 2,8/50 #162422)
Viel Spaß bei der nächsten Objektiv-Reparatur!
Grüße
Dieter
Schön, dass es geklappt hat. Soweit ich weiß, war das ein spezielles Kontaktspray, das rückstandsfrei verfliegt. Aber Feuerzeugbenzin geht auch.
Hallo Sebastian, habe die gleichen Probleme mit meinen Objektiven. Würde sie gerne auseinandernehmen und die Lamellen reinigen. Leider kann ich die Bilder hier nicht sehen. Warum nicht?
Christian
Cool. Da sind zwei Dinge zusammen gekommen. Zum einen hat WordPress die Pfade zu den Bildern absolut in die DB eingetragen (geht ja gar nicht, sowas) und Hosteurope scheint nicht viel zu tun zu haben, jedenfalls liege ich immer mal wieder in einem anderen Verzeichnis, mal bei /mnt, mal bei /srv. Naja und deshalb waren nicht nur die Bilder weg, sondern auch noch ein paar andere. Jetzt sind sie aber wieder da und ich hoffe, Du bekommst Dei Objektiv damit in.
Sebastian
Danke, jetzt sind die Bilder wider da. Da ich jetzt weiß, wie ein Objektiv aussieht wenn man es demontiert, werde ich mich mal heranwagen. Habe 3 Oblektive liegen, die wieder flott gemacht werden können. Ich danke Dir erst einmal. LG aus Liepgarten Christian
Hallo Sebastian, habe mich heute an das erste Objektiv gewagt. Die Lamellen waren nicht verharzt, die Mechanik für die Springblende hatte Rost angesetzt. Etwas Bewegung und Alkohol haben es wieder gängig gemacht.
LG Christian
Vielen, vielen Dank,
Ich habe das identische Objektiv und das Problem, dass sich die verölten Lamellen nicht schließen wollten, gehabt. Ihre Anleitung hat mir viel geholfen beim Zerlegen und Zusammenbauen des Ganzen. Das Tutorial ist fantastisch und Ihrer Mühe wert gewesen. Danke auch für die gute Bebilderung.
Freundliche Grüße
Michael
Mahlzeit,
besten Dank, ohne die Anleitung hätte ich mich wohl nicht rangetraut. Hat super geklappt, die Blende läuft wieder astrein.
Gruß
/k.
Nochmal kurz eine Anmerkung hinterher, nachdem sich die Fluffigkeit der Blenden innerhalb weniger Wochen wieder merklich reduziert hat (und ich das Ding deswegen gerade nochmal offen hatte, narf).
Allen die sich mit der Anleitung hier an die Reinigung trauen also empfehle ich:
Den unteren und oberen Führungsring (Nr. 14 und das Ding was drinbleibt mit den Nuten für die Blenden) lieber sehr gründlich als nur gründlich reinigen. Und auch die Innenwände der Optik, in denen sich die Ringe drehen betreuen.
Nicht daß der Eindruck entsteht ich will hier sinnlos auf Grundlegendem rumpochen, aber mein Eindruck ist daß schon wirklich geringste Mengen von Dreck da drin reichen um die Lamellen nach einer Weile wieder zu versauen.
Gruß
/k.
Danke für den Hinweis. Was mich aber irritiert ist, dass es bei meinem Objektiv ein Problem mit Harz war, das zwar an den Blenden hing, jedoch nicht an den Ringen und eigentlich auch immer nur dann aufgetreten ist, wenn das Objektiv lange Zeit nicht benutzt wurde. Zur Reinigung habe ich einen Kontaktreiniger aus der Elektronik verwendet, das hat auch nachhaltig funktioniert.
Hi, ich schonwieder
Hab gerade ein Pentacon 1.8/50 M42 (2€ Flohmarkt, den Beulen nach zu urteilen ein Sturzopfer) erfolgreich operiert. Ich denke mal nach der Übung nach deiner Anleitung kann man sich angstfrei an die meisten alten manuellen Festbrennweiten trauen.
Ich hab diesmal auch Kontaktreiniger statt Isopropanol verwendet, und hab den Eindruck daß das gründlicher ist, weil es weniger schnell verdunstet und insgesamt aggressiver ist (was ja den Stahllamellen nichts ausmachen sollte). Ich werd das demnächst bei dem Tessar nochmal probieren, könnte ja gut sein daß trotz augenscheinlicher Reinigung mit Alkohol ein unsichtbarer Fettfilm auf den Lamellen verbleibt, der sich mit der Zeit mit Reststaub verbindet und verschmiert.
Gruß, und danke für’s neue Hobby, nächste Woche ist wieder Flohmarkt angesagt
/k
Vielen, vielen Dank.
Hi,
hab gerade mein verharztes Objektiv in der Hand und deine Anleitung gefunden! Super, jetzt kann hoffentlich bald die alte Kamera meines Vaters ihren Dienst antreten…
Klasse, dass du dir die Mühe mit den ganzen Bildern gemacht hast!
Gruß, André
Hi Sebastian, erst mal ein fettes Dankeschön für Deine Anleitung. An meinem T 2.8/50 waren die Lamellen ausgehangen, jetzt funzt es wieder. Alles gut
Gleich danach habe ich mich an mein Pentacon auto 1.8/50 Multi Coating gewagt. Da musste ich nur den Rückdeckel mit den 3 Schrauben lösen und das Gelenk und die Feder für den Abblendstift reinigen. Wieder draufgeschraubt und die Lamellen schließen auch wieder.
Nun habe ich einen Pilz o.ä. auf der Rückseite der Frontlinse bemerkt. So richtig traue ich mich nicht das Objektiv ganz auseinanderzunehmen, denn da drin sieht es ganz anders aus als im T 2.8/50. Hast du für das 1.8er auch noch eine Anleitung?
MfG
Olaf
Hallo,
leider habe ich das genannte Objektiv noch nicht zerlegen dürfen, hab also auch keine entsprechende Anleitung. Das Problem bei einem Pilz ist aber das Problem, dass das Glas der Linse zerstört ist und nicht wieder repariert werden kann. Du kannst maximal den Pilz aufhalten, was kaputt ist, bleibt aber.