Captchamanie
Sebastian | 24. Mai 2010 | 19:38Ist euch auch aufgefallen, dass im Moment jede dämliche Internetseite diese bekloppten Captcha-Abfragen einbaut? Leute, DAS NERVT!! Gehts noch?
So, das musste mal gesagt werden.
Ist euch auch aufgefallen, dass im Moment jede dämliche Internetseite diese bekloppten Captcha-Abfragen einbaut? Leute, DAS NERVT!! Gehts noch?
So, das musste mal gesagt werden.
Der N24 Surfstick ist eine prima Backuplösung, falls der DSL Zugang mal klemmt oder man unterwegs ist. Natürlich ist das UMTS Netz nicht perfekt ausgebaut, zumindest im ländlichen Raum nicht, aber in der Not tut es auch ein dünner Draht um die Mails zu lesen. Das Interessante ist, dass keine laufenden Kosten entstehen und nur dann bezahlt werden muss, wenn der Stick benutzt wird. Dabei muss man allerdings nach der Einwahl die Entscheidung treffen, wie lange die Sitzung dauern soll, in Staffelungen von 1h (0,99€), 12h (2,99€) oder 7 Tage (9,99€). Einmal gebucht, kann man das ganze auch nicht wieder anhalten, dass heißt, auch für das 5 Minuten Maillesen ist eine Stunde weg und damit ein Euro. Aber man kann nicht alles haben. Im Moment gibt es das ganze für 30€ inkl. 5€ Guthaben und Hardware. Weitere Details findet ihr beim Anbieter. Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass N24 das ganze zusammen mit Vodafone macht, nicht gerade der schlechteste Netzanbieter. Aber jetzt zu er eigentlich interessanten Sache: Das Ganze funktioniert auch super unter Linux (bei mir Gentoo mit Kernel 2.6.32).
Kernel
Zuerst mal müssen im Kernel ein paar Optionen aktiviert sein:
Software
Dann brauchen wir den pppd und wvdial. Letzteres muss vermutlich per emerge nachinstalliert werden.
Konfiguration
Ich hab mir die Konfiguration aus diversen Quellen zusammen gesucht. Im hier gezeigten Beispiel funktioniert es mit dem N24 Surfstick (Huawei E160 HSDPA Modem), einer Vodafone SIM-Karte und Gentoo Linux, andere Hardware oder Provider brauchen ggf. eine Anpassung.
Nachdem der Kernel gebootet ist, sollte ein dmesg |grep ttyUSB etwa sowas bringen, sonst wurde die Hardware nicht erkannt:
option1 ttyUSB0: GSM modem (1-port) converter now disconnected from ttyUSB0 option1 ttyUSB1: GSM modem (1-port) converter now disconnected from ttyUSB1 usb 2-6.3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB0 usb 2-6.3: GSM modem (1-port) converter now attached to ttyUSB1
Die /etc/wvdial.conf muss ggf. angelegt werden, mit folgendem Inhalt:
[Dialer Defaults] Init1 = ATZ Init2 = ATQ0 V1 E1 S0=0 &C1 &D2 +FCLASS=0 Modem Type = USB Modem Baud = 460800 New PPPD = yes ISDN = 0 Modem = /dev/ttyUSB0 [Dialer umts] Phone = *99***1# Password = vp Username = vp Init3 = AT+CGDCONT=1,"ip","event.vodafone.de"
Passwort und Username sind unwichtig und können beliebig sein.
Einwahl
Nach dem Verbinden des Sticks mit dem Rechner (nicht an einem passiven Hub benutzen, der Stick braucht schon etwas Strom), muss zuerst die Pin an den Stick gesendet werden. Das geht ganz einfach mit einem echo “AT+CPIN=1234″ > /dev/ttyUSB0 (die 1234 bitte durch eure PIN ersetzen). Anschließend kann man die Verbindung herstellen. Die Verbindung bleibt solange in der Konsole aktiv, bis wvdial beendet wird (Ctrl + C).
wvdial umts
Bei Problemen hilft die Konsole weiter oder ein Blick in die /var/log/messages. Ich habe das ganze unter Daemontools gepackt, dann kann die Verbindung ganz einfach mit svc gestartet werden. Nach dem Einwählen müsst ihr dann erst ein mal auf die Portal-Seite von Vodafone, vorher kann nichts gemacht werden. Das trifft auch zu, wenn ihr euch noch in einem freigeschalteten Zeitraum befindet. Auf der Seite gibt’s einen Knopf zum aktivieren des Zugangs und dann kann es los gehen. (N24.de könnt ihr auch ohne Aktivierung, also kostenlos aufrufen) Danach ist der Zugang komplett und kann benutzt werden. Wenn ihr eine default-Route gesetzt habt, solltet ihr diese vor der Einwahl löschen, sonst kann keine neue gesetzt werden.
Links
von diesen Seiten habe ich einen Teil der hier veröffentlichten Informationen. Wenn ihr Probleme habt, kann ein Blick auf diese Seiten euch evt. weiter helfen, mir hat’s was gebracht.
http://blog.0lx.de/base-umts-flatrate-mit-huawei-e220-unter-gentoo-linux/
http://debianforum.de/forum/viewtopic.php?f=30&t=113366
Ich bin heute im Kaufland über dieses lustige Hinweisschild gestolpert. Abgesehen davon, dass man sogar sagenhafte 1,5% spart, statt der ausgewiesenen 1% handelt es sich in Wirklichkeit um gerade mal einen Cent. Wenn ich also 20 Tüten kaufe, kann ich mir vielleicht an der Kasse noch einen Lolli extra leisten. Mal davon abgesehen, dass ich was zu lachen hatte, frage ich mich doch ernsthaft, ob die Leute, die solche Schilder erstellen und diejenigen, die sie aufhängen überhaupt mal darüber nachdenken, was da drauf steht. Ich würde mir ja total blöd vorkommen, sowas irgendwo anbringen zu müssen. Aber vielleicht gibt es ja Kunden, die sich besser fühlen, wenn sie dieses super Angebot nutzen konnten. Oder ist die allgemeine Volksverdummung soweit voran geschritten, dass ein großes “billiger!” reicht um die Leute zum Kauf zu animieren?
Irgendwann hab ich mal angefangen, meine Musik mit Amarok zu verwalten. Alles klappte super, ich war begeistert von der Software. Vor gar nicht all zu langer Zeit dann kam zusammen mit KDE4 auch Amarok 2 und damit fingen die Probleme an. Zuerst mal ist das neue Amarok unübersichtlicher. Zwischenzeitlich habe ich die Funktion gefunden, um die Wiedergabeliste einzurichten. Inzwischen kann man auch das viel zu große Kontextelement aus der Mitte verbannen. Die Oberfläche ist mit Einstellungsarbeit also wieder benutzbar. Früher müsste ich sowas nicht machen. ID3 Tage werden allerdings sporadisch mal nicht angezeigt. Ständig meint Amarok dann die Musik durchsuchen zu müssen. Während dieser Zeit geht dann fast nichts mehr.
Grade habe ich versucht, ein neues Album in die Sammlung aufzunehmen. Wie gewohnt habe ich die Funktion “zur Sammlung verschieben” benutzt, musste aber feststellen, dass meine MP3 verschwunden waren. Weder im Quellordner noch im Zielordner. In der Sammlung waren sie jedoch verzeichnet. Ok, ich hatte das ganze auch noch einmal im OGG-Format. Das gleiche Problem. Muss ich das Album eben noch mal rippen, was soll’s.
Beim Versuch ein Album auf den iPod zu übertragen, meinte Amarok, dass es schon auf dem Gerät existiert. Stimmt natürlich nicht. Es lässt sich absolut nicht übertragen.
Ich frage mich, wie die Entwickler es geschafft haben, eine gute Software dermaßen zu versauen. Ich will mein altes Amarok zurück, das neue ist so nicht benutzbar. Oder hat jemand eine bessere Alternative?
Nach dem Sturm und dem Schnee ist es wieder saukalt und der Himmel ist klar und bei dem Vollmond kann man auch im Dunkeln noch Fotografieren. Zugegeben, man muss schon etwas verrückt sein, bei -13 Grad draußen mit einem Stativ durch den Schnee zu stapfen. Aber bitte, hier die Ergebnisse:
und ein Panorama war auch mit drin:
Es hat uns heut’ noch mal etwas mehr erwischt, als vor 3 Wochen. Der Wind hat seit gestern Abend von Ost auf Nordwest gedreht und weht den Schnee, der weiterhin fällt als gäbe es kein Morgen mehr, direkt auf den Hof. Die Schneeverwehungen in der Zufahrt liegen bis ca. 1m. Der Schnee soll nachlassen und zum Abend hin soll auch der Wind schwächer werden, dafür wird es wieder kälter. Wenn’s morgen besser wird, kann ich evt. ein paar schönere Fotos anbieten, aber bei dem Schneesturm ist nicht mehr drin.
So langsam reicht es aber. Ich vermute ja eine in Kopenhagen beschlossene Sofortmaßnahme gegen die Klimaerwärmung dahinter
Update (30.01.2010 18:15)
Ich hab noch ein paar Bilder nachgelegt.
Was mussten da heute meine gequälten Ohren bei NDR2 hören:
[...]im Militärdeutsch nennt man das Partnering [...]
Liebe Frau Anja Günther, ich weiß zwar nicht ob dieser Begriff auf Ihrem Mist gewachsen ist, vermutlich hat sich das irgend so ein General beim Militäring ausgedacht, aber müssen Sie denn jeden Mist einfach so übernehmen? Und falls Sie nicht von allein drauf kommen, das passende deutsche Wort wäre Zusammenarbeit, aber das klingt ja soooo…ähm…deutsch.
…hatte ich eine nette Mail von Dr.Gerrie Metzer mit dem Betreff
webmaster@fukz.de ist zu dicklich
Verdammt, woher weiß der das?!
So Leute, ich bin eingeschneit. Ich war grade noch mal raus auf Erkundungstour und der Schnee liegt in Schanzen bis zu 1,40m, teils 3m breit. Der Weg zur Straße ist zu, Schanzenhöhe ca. 80cm. Das schafft mein Auto nicht mal mit Anlauf. Wir wurden zwar vor kurzem frei geschoben, nach 30 Minuten ist aber wieder alles dicht. Leider ist es schon zu dunkel für Fotos, aber die liefere ich morgen nach. Dem DWD nach sollen Wind und Schnee in der zweiten Nachhälfte nachlassen, morgen Vormittag aber soll es neuen Schnee geben. Solange das Internet geht, ist das aber kein Problem. Verhungern werd’ ich sicher nicht und warm hab ich es auch.
Update
Der Wind hat zwar nachgelassen, es schneit aber immer weiter und somit ist kein Durchkommen mehr. Das Winterdienst hat uns zwar heute früh ein mal frei geschoben, nach einer Stunde war der Weg jedoch wieder bis zu 50cm zu geweht, Wie versprochen ein paar Bilder.
Ich hab da was im Archiv gefunden, das ich hier mal rein stellen wollte. Im September in Berlin aufgenommen.